Beirat von CEwind hat Arbeit aufgenommen
Flensburg/Kiel. Rund 20 Vertreter aus der Wirtschaft, von Institutionen und Ministerien sowie aus dem Kompetenzzentrum für Windenergie Schleswig-Holstein hatten sich am vergangenen Montag, 14.11.2005, zur konstituierenden Sitzung des Beirats in der Fachhochschule Kiel getroffen.
Zum Vorsitzenden des Beirats ist Volker Köhne, Geschäftsführer der Windtest Kaiser- Wilhelm-Koog GmbH gewählt worden. Stellvertretender Vorsitzender wurde Peter-Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg. Durch den Beirat werde der Grundgedanke von CEwind unterstützt, Kräfte und Ressourcen zu bündeln, um gemeinsam mehr zu erreichen, erklärte Volker Köhne.
Der Beirat, der sich künftig zweimal jährlich trifft, berät das Kompetenzzentrum in strategischen Fragestellungen sowie Fragen der Initiierung und Umsetzung von Forschungsprojekten. Weiterhin unterstützt er die Tätigkeiten des Kompetenzzentrums insbesondere im Hinblick auf Netzwerkaktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit.
„Somit soll gewährleistet werden, dass Schleswig-Holstein auf Dauer ein attraktives Windland bleibt. Denn eine für Unternehmen attraktive Forschungslandschaft ist ein wichtiger Standortfaktor“, so der Geschäftsführer von CEwind, Anders Fonager Christensen.
Übergeordnete Forschungsthemen ließen sich nach Aussage des Geschäftsführers bereits nach der konstituierenden Sitzung identifizieren. Dazu zählen unter anderem Umweltaspekte im Rahmen des Offshore- Windenergieausbaues, Fragestellungen der weiteren Entwicklung von Stromnetzen / Netzanbindung und -integration und in dieser Verbindung Stromspeicher- Konzepte.
Das Kompetenzzentrum Windenergie Schleswig-Holstein, dessen Geschäftsführung an der Fachhochschule Flensburg angesiedelt ist, wird durch den ESF-Fonds der europäischen Union und der Landesregierung gefördert. ESF-Projekte sind gehalten einen Beirat einzurichten. Hierdurch soll die Vernetzung mit der Wirtschaft gewährleistet werden. Die Erfahrung mit den Projekten zeige, dass die Beiräte bisher sehr effektive Instrumente seien. Durch sie konnten die ESF-Projekte an Praxisorientierung und Anwendungsnähe gewinnen.


